Arnold Music op.105
Gerd Jansen
Arnold Music op. 105,14
Blue Tune op.16,5 1947
Nachdem mich mein Freund Gerhard van der Grinten im Oktober 2002 zu einem
persönlichen, eindrucksvollen Treffen mit Sir Malcolm Arnold und seinem Sekretär
Anthony Day in ein Kölner Hotel geladen hatte, begann ich für die Programm¬
blättchen der Institutskonzerte Bilder nach Musik dieses bedeutenden
Komponisten zu entwerfen. Bis zum Jahr 2007 konnten wir dann auch die
Pianisten unserer Konzerte immer wieder ermuntern Klavierkompositionen von
Malcolm Arnold in ihre Programme aufzunehmen. Dadurch wurde der Komponist
Arnold in unserer Region nicht nur bekannter, sondern es entstand auch die hier
gezeigte Bilderreihe als kleine Hommage an diesen genialen Musiker.
Arnold Music op. 105,10
Pre lüde op. 16,1 1947
Arnold Music op. 105,12
Shepard’s Tament op.16,3 1947
Arnold Music op. 105,11
Carol op.16,2 1947
Arnold Music op. 105,13
Trumpet Tone op.16,4 1947
Arnold Music op. 105,1
Allegro 1941
Arnold Music op. 105,2
Quickly 1941
Arnold Music op. 105,3
Serenade 1937
Arnold Music op. 105,4
Pre lüde 1945
Arnold Music op. 105,8
Bagatelle op. 18,1 1947
Arnold Music op. 105,9
Arnold Music op. 105,20
Pre lüde 1937
Arnold Music op. 105,21
Piano Sonata 1942
Arnold Music op. 105,5
Pre lüde 1943
Arnold Music op. 105,6
Komance 1943
Arnold Music op. 105,7
Lamento 1943
CD Day Dreams
Klaviermusik von Malcolm Arnold
Christine Jansen, Klavier
Gerhard van der Grinten, Cover-Bild
Dear Gerd and Christine,
I thought thatyou muld appreciate a copy of the Service for Sir Malcolm’s funeral.
It was a heautiful ceremony. Not religious, but still deeply spiritual. Christinens
recording of Sir Malcolm’s two piano works was exquisite - the Memory of her
playing will remain with me always. Sir Malcolm loved listening to her CDl
As ever, Fiona. October 2006
Fiona Southey, Sir Malcolm Arnold - Personal Manager
( Musik ist eine Geste der Freundschaft, die Stärkste die es gibt. ”
Sir Malcolm Arnold
«;maü
Arnold Music op. 105,16
The Dream City 1938
Arnold Music op. 105,17
Ylamenco 1953
Arnold Music op. 105,18
Theme for Players 1962
Arnold Music op. 105,19
Constance’s Sad Dance 1975
Im September 2007
besuchte Anthony Day,
langjähriger Sekretär von
Sir Malcolm Arnold, das
Institut für bildnerisches
Denken anlässlich eines
Klavierabends, der
ausschließlich der Musik
von Arnold gewidmet war.
Das Foto ist einen Tag
nach dem Konzert
entstanden: Christine, Lena
und Gerd Jansen, Anthony
Day und der Pianist Moritz
Ernst.
Seit 10 Jahren komponiert Gerd Jansen Bildwerke auf der Grundlage einer einfachen Zahlensystematik.
Vorausgegangen war eine umfangreiche Werkgruppe minimalistisch, serieller Arbeiten mit trivialsten Materialien. Die
“Entdeckung” der Möglichkeiten im Strukturellen der Natürlichen Zahlen, brachte eine Vielfalt an Ausdruckspotential.
Lebenszeiten, beispielsweise die des englischen Komponisten Sir Malcolm Arnold 1921 - 2006, lediglich als variierbare
Zahlenräume betrachtet, die mit sich selbst, sowie mit anderen Zahlenräumen (etwa den Entstehungszeiten seiner
Kompositionen) in Beziehung gesetzt und geometrisch anschaulich werden, können unterschiedslos in diese Art der
Bildkomposition einbezogen werden. Einteilungen und Muster entstehen im Wesentlichen durch die Feldeinteilung
(Raster) und die Primzahlverteilung in den definierten Bereichen und garantieren den gewünschten Grad an
Objektivität und somit den Anschluss an das Gesamtwerk des Künstlers. Subjektiv ist die Wahl der Farbe und der
Transparenz. Doch man hüte sich die Extreme streng zu trennen.
Gerd Jansen, 1956 in Goch am Niederrhein geboren, studierte Physik und Bildhauerei. Die durch Komposition
ermöglichte Emotionalität in der Musik, ließen schon früh in ihm den Wunsch entstehen, für die bildende Kunst
ähnliche Vorgehensweisen zu erproben. Erst 1997 fand er in der einfachen Folge der Natürlichen Zahlen sein
Kompositionsinstrument.
Darüber hinaus gründete er im Jahre 2000 zusammen mit seiner Frau, der Pianistin Christine Jansen, das Institut für
bildnerisches Denken mit dem Wunsch, das subjektive Reich von Imagination, Kunst und Musik mit dem des
berechnenden Verstehens der Wissenschaft zu verbinden. Ca. 30 Ausstellungen, 150 Konzerte und Lichtinstallationen
im öffentlichen Raum, haben das Institut bis ins Jahr 2009 zu einem kulturellen Zentrum in der Region gemacht.
Alle Bilder sind Computerzeichnungen. Blattgröße 50 x 50 cm, Motivgröße 34 x 34 cm.
Internet: www.gerd-jansen.de
Bild Vorderseite: Arnold Music op.105,15 Folk Song opl6,6 1947